Die Konzertkirche Neubrandenburg
Einer der modernsten und zugleich schönsten Konzertsäle in Europa entstand in der Neubrandenburger Marienkirche.
Nach einer von den Medien viel beachteten Eröffnung im Jahre 2001 erlebten Besucher in der modernen Konzerthalle mit historischer Hülle international renommierte Dirigenten und Musiker, die begeistert von den akustischen Möglichkeiten einmalige Klangerlebnisse darboten.
Der skandinavische Baumeister Prof. Pekka Salminen aus Helsinki als Architekt der Konzertkirche erhielt inzwischen weltweite Anerkennung und Preise für die gelungene Symbiose aus bewahrenswerter Architektur und moderner Gestaltung für die künstlerische Nutzung.
Die New York Times, BBC London, führende Fachjournalisten Skandinaviens sowie im Inland u.a. ZDF, ARD und der Norddeutsche Rundfunk befassten sich mit der neuen Spielstätte.
Sie sendeten neben zahlreichen Wortbeiträgen auch Liveübertragungen und Aufzeichnungen aus der Konzertkirche. DeutschlandRadio sorgt seit Jahren durch journalistische Beiträge und ausführliche Konzertübertragungen dafür, den Bekanntheitsgrad der Neubrandenburger Philharmonie bundesweit zu stärken.
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Die Neubrandenburger Philharmonie
Die Neubrandenburger Philharmonie nahm zu ihrem 50. Geburtstag als schönstes Geschenk zu diesem Jubiläum ihr neues Domizil - die Konzertkirche Neubrandenburg - in Betrieb.
Nach den Plänen des finnischen Architekten Prof. Pekka Salminen entstand dieser Konzertsaal als Bauwerk von überregionaler Bedeutung: eine Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert erhielt vorzügliche akustische und technische Möglichkeiten des neuen Jahrtausends.
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Mit den Konzerten und musikalischen Sonderveranstaltungen der unterschiedlichsten Art hat das Orchester seine neue Spielstätte zu einem Besuchermagnet über die Landesgrenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus gemacht.
Seit 1989 gelang es, die Besucherzahlen nahezu zu verdoppeln. Seit zwei Jahren ist die Neubrandenburger Philharmonie Teil der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz.
Konzerte in etwa fünfzig Orten des Landes Mecklenburg-Vorpommern zählen zum Orchesteralltag, der mittlerweile pro Spielzeit rund 300 Konzerte (in Orchesterbesetzung, Kammermusiken, Schulkonzerte, Rundfunkproduktionen oder aber Musiktheateraufführungen am Landestheater Neustrelitz) beinhaltet.
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Stefan Malzew
GMD STEFAN MALZEW ist seit Beginn der Spielzeit 2001/02 Chefdirigent der Neubrandenburger Philharmonie und seit 2002/03 auch Operndirektor des Landestheater Neustrelitz.
Für die international aufsehenerregende Konzertkirche in Neubrandenburg, der Heimstadt der Neubrandenburger Philharmonie, übernahm er mit Amtsantritt im Jahr 2001 das künstlerische Management im klassischen Bereich.
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Zuvor war er Kapellmeister am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und Chefdirigent am Stadttheater Gießen.
Stefan Malzew hat neben seiner Tätigkeit als Dirigent eine Reihe von eigenen Kompositionen zur Aufführung gebracht, darunter neben Kammermusik u. a. zwei Opern: "Das Opernpupp" 1996 in Schwerin und "Libuschas Tod", ein Prolog zu Janaceks Opernerstling "Sharka", ein Klarinettenkonzert (Preis der Paul Woitschach-Stiftung Berlin 1998), drei Konzerte für Jazzquartett und Orchester, in denen er neben der musikalischen Leitung selbst Soloparts an Klarinette bzw. Vibraphon übernahm und ein Konzert für drei Flöten und großes Orchester als Auftragskomposition des Musiksommers Mecklenburg- Vorpommern 2004.
Jüngstes Werk ist der Sinfoniesatz "Fragen an Mozar" (UA im April 2006 in Neubrandenburg).
Immer wieder gilt seine Aufmerksamkeit Projekten, die geeignet sind, unterschiedliche Publikumsbereiche anzusprechen und neu zu gewinnen. So erarbeitete er Versionen von "La Bohème" und "Tosca" von Puccini, schrieb eine Kinderzauberflöten-Version für eine Kammerbesetzung, leitete Schülerkonzerte und bearbeitete gemeinsam mit dem Regisseur und Intendanten Ralf- Peter Schulze Wagners "Tannhäuser" zu einer nur knapp unter zweieinhalb Stunden dauernden szenisch-konzertanten Form, die selbst Wagnerianer überzeugen konnte.
Im Sommer 2004 fand erstmals das von ihm initiierte und künstlerisch geleitete internationale Neubrandenburger Jugendorchestertreffen NB JOT "Baltikum" statt, welches 2006 bereits zum dritten Mal stattfand.
Eine weitere Besonderheit sind die von ihm konzipierten und auch als Moderator und Dirigent geleiteten "Neubrandenburger Konzertnächte", die in entspannt kommunikativer Form klassische Musik unterschiedlichster Zeiten und Genres ins Zentrum des Dialogs zwischen Ausführenden und Publikum stellen. Teil dieser Konzertreihe ist z. B. ein mehrjähriger Zyklus sämtlicher Beethovensinfonien, die am selben Abend von einem historischen und einem modernen Orchester gespielt werden und so die lebendige Gegenüberstellung der historisch authentischen bzw. traditionellen Aufführungspraxis ermöglichen.
Zu Stefan Malzews Repertoire als Pianist gehören bisher zwei Mozartkonzerte, Beethovens Tripelkonzert sowie Gershwins "Rhapsody in Blue" und dessen "Concerto in F" (erstmals im Mai 2006). Daneben spielt er Kammermusik und Liederabende.
Er arbeitete mit verschiedensten Orchestern zusammen, darunter in jüngerer Zeit die Hamburger Symphoniker, das Staatsorchester Frankfurt (Oder), die Würtembergische Philharmonie Reutlingen. In der Vergangenheit u. a. auch mit den Berliner Symphonikern, der Dresdner Philharmonie, dem Folkwang-Kammerorchester Essen und verschieden Landesjugendorchestern.
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